Wir möchten Ihnen das von uns verwendete Material näher vorstellen.
Für die Beurteilung unserer Qualitätswerkstoffe erhalten Sie hier weitere Informationen.
Die OSB-Platte (Oriented Strand Board)
OSB ist ein Plattenwerkstoff, der seit 1970 hauptsächlich für konstruktive Anwendungen entwickelt wurde. Erstmals 1978 in den USA auf dem Markt, wird es mittlerweile für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt, durchaus auch sichtbar im Innenbereich.
Die Bezeichnung OSB ist die Kurzform von "Oriented Strand Board", das die Beschaffenheit prägnant beschreibt.
Hergestellt wird OSB aus bis zu 120 mm langen und 0,4 mm dünnen Schälfurnierstreifen, den sog. „Strands“. Bei der Fertigung werden die „Strands“ überwiegend parallel zur Längsseite der Platten angeordnet, wodurch sich eine Hauptstragrichtung für die Platten ergibt. Bei einigen Fabrikaten werden weitere Schichten mit quer zur Hauptrichtung weisenden Strands angeordnet, um eine höhere Stabilität und Kantenfestigkeit zu erreichen. Durch die sehr großen Späne wird im Vergleich zur Spanplatte sehr viel weniger Leim benötigt. Als Rohstoff eignet sich Nadelholz, das z. B. bei der Durchforstung lokaler Wälder anfällt.
Ökologisches Dämmsystem
Wir bauen Ihre Träume, das ist unser Firmenmotto. Träumen ist Zukunft. Zukunftsorientierte Technologien, die Energie, CO² und Arbeit einsparen, sind somit unser Ziel. Wir sind ständig dabei unsere Konstruktionen mit den bestmöglichen Materialien auszuführen. Dazu gehören neben hochwertigen Holzwerkstoffen, innovativen Putzsystemen und natürlich auch beste Dämmstoffe.
Die Verwendung von Mineralwolldämmungen sorgt in Konstruktionsteilen für sehr niedrige k-Werte und bietet so einen guten Wärmeschutz. Der Energieverbrauch wird deutlich reduziert. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz: Durch die Verringerung der Heizenergie wird der CO²-Schadstoffausstoß deutlich gesenkt.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die positive Umweltbilanz der Mineralwolle. Während der gesamten Lebensdauer eines Mineralwoll-Produktes , wird mehr als das tausendfache der Energie eingespart, die zu seiner Herstellung benötigt wurde.
Mineralwolle dämmt zusätzlich sehr gut gegen Schall. Durch ihre offenporige Struktur ist sie in der Lage, eindringende Schallwellen zu absorbieren. Der Einbau einer Schalldämmung aus Mineralwolle kann die Lautstärke um mehr als die Hälfte reduzieren und schützt Menschen effektiv vor Lärm und den daraus entstehenden Gesundheitsschäden.
Doch das ist noch nicht alles. Mineralwollprodukte sind schwer entflammbar. Ihr Schmelzpunkt liegt bei >= 1000°C (Baustoffklasse A1/beste und sicherste Baustoffklasse). Durch die Kombination von Mineralwollprodukten und Gipskartonplatten (ebenfalls Baustoffklasse A1) erkennen viele führende Versicherungen den Wandaufbau als "Massive-Wand" an. Das spart in der Wohngebäudeversicherung bis zu der Hälfte des Jahresbeitrags.
Zu den vielen ökologischen und sicherheitstechnischen Vorteilen kommt die einfache Verarbeitung dieser Produkte. Auch hier denken wir an die Zukunft, an Ihre. Durch die leichte Handhabung und Verarbeitung, sowie die platzsparende Lagerung sind sie in der Lage auch hier den Eigenleistungsanteil zu maximieren. Wir liefern die Materialien bei Hausmontage eines Ausbauhause direkt mit. Sie werden dann sofort von uns auf die Geschosse verteilt. Dadurch verringern wir Ihren Arbeitsaufwand auf das Minimum.
Konstruktionsvollholz (KVH)
Konstruktionsvollholz ist eine Bezeichnung für veredelte Bauschnitthölzer. Die Buchstabenkombination "KVH" ist eine geschützte Produktbezeichnung für spezielles Bauholz, mit definierten, über die Anforderungen der DIN 4074 hinausgehenden Qualitätseigenschaften, entsprechend einer Vereinbarung zwischen dem Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) und der Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. Es wird differenziert zwischen Konstruktionsvollholz für sichtbaren Einbau (KVH Si) und solchem für nicht sichtbaren Einbau (KVH NSi). Bei Ersterem sind die Ansprüche an die optische Oberflächenbeschaffenheit nochmals erhöht. Die erhöhten Anforderungen gegenüber üblichem Bauholz betreffen insbesondere die folgenden Kriterien:
Holzfeuchte:
KVH wird mit einer definierten Holzfeuchte von ω = 15 ± 3 % geliefert. Da dieser Feuchtesatz nahe an der zu erwartenden Gleichgewichtsfeuchte im Einbauzustand liegt, ist die Wahrscheinlichkeit nachträglicher Verformungen minimiert. Die DIN 4074 erlaubt für übliches Bauholz der Qualität S10TS eine Holzfeuchte von ω = max. 20 %. In der Praxis wird diese jedoch mangels Qualitätskontrolle bei der Holzlieferung häufig überschritten.
Einschnittart:
Durch "herzgetrennten" (auf Wunsch auch "herzfreien") Einschnitt wird die Bildung von Schwindrissen verringert.
Gehobelt und gefast (KVH Si) bzw. egalisiert und gefast (KVH NSi). (DIN 4074: Sägerau)
KVH ist in größeren Längen lieferbar als übliches Bauholz, da eine Verlängerung mittels Keilzinkung möglich ist. Als Holzarten sind für KVH Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie zugelassen.
Brettschichtholz (BSH)
Unter Brettschichtholz (BSH) versteht man aus ca. 30 bis 40 mm dicken Lamellen verleimte und gehobelte Hölzer. Sie werden vorwiegend im Ingenieurholzbau, also bei hoher statischer Beanspruchung, verwendet. Binder aus Brettschichtholz werden als Brettschichtbinder oder Leimbinder bezeichnet.
Holzbretter werden technisch getrocknet, gehobelt und dann der Länge nach mittels Keilzinkung zu sogenannten Lamellen verbunden. Diese Brettlamellen werden danach zu Kanthölzern verschiedener Dimensionen verleimt und abschließend nochmals gehobelt. Für die Herstellung wird Massivholz verwendet.
Die Herstellung erfolgt in verschiedenen Qualitäten sowohl in optischer wie auch in statischer Hinsicht. Statisch wird das BSH nach der neuen DIN 1052 (August 2004) in verschiedene GL Klassen eingeteilt. GL steht dabei für "Glued Laminated Timber". Hinsichtlich der Oberfläche wird unterschieden zwischen Industrie- und Sichtqualität.
Da Brettschichtholz aus getrocknetem Holz hergestellt wird und mehrschichtig aufgebaut ist, findet kaum Rissbildung statt. Somit eignen sich Leimbinder hervorragend für offene Konstruktionen in Wohnhäusern. Da die Festigkeit von Holz der Temperatur abhängt kann im Brandfall die Tragfähigkeit erhalten bleiben als z.B. bei Stahlträgern. Da Brettschichtholz aus vorsortierten und von Fehlstellen befreiten Hölzern gefertigt werden, lassen sich wesentlich höhere Tragfähigkeiten erreichen. BSH hat eine, bis zu 80 % höhere Tragkraft als Vollholz, bei identischem Querschnitt. Wegen der niedrigen Holzfeuchte ist bei KVH und BSH weitgehend kein vorbeugender chemischer Holzschutz erforderlich. Somit sind BSH und KVH nicht nur regenerative (nachwachsende), sondern auch im hohen Maße ökologische Baustoffe.
Mineralischer Außenputz
Mineralischer Außenputz mit Bindemitteln aus mineralischen Stoffen, wie Luftkalke, hydraulische und hochhydraulische Kalke, Kalk-Zementmischungen und Zement, Zuschlagstoffe als Sand in Form von Natursand, künstlich gebrochenem Brech- oder Quetschsand. Eine Verbesserung der Wärmedämmung des Außenputzes kann durch Beimischung von bewährten Leichtzuschlagstoffen (Dämmputz) erzielt werden. Dichtungsmittel-Zusätze dienen zur Verbesserung der wasserabweisenden Eigenschaften des Putzes, ferner können Frostschutzmittel oder Farbbeimengungen zugesetzt werden.
Gipskartonplatten (GKP)
ist ein Baustoff für den Trockenbau. Gipskartonplatten bestehen aus zwei Schichten Karton mit einem Kern aus Gips.
Sie werden auf eine Unterkonstruktion aufgeschraubt oder genagelt und anschließend mit Spachtelmasse verspachtelt.
Teilweise werden Fasern aus Kunststoff in den Gips eingemischt, die die statische Belastbarkeit erhöhen.
Der Karton und die verspachtelten Stellen können bemalt oder tapeziert werden. Es gibt aber auch strukturiert Oberflächen.
